RESI loves – Kein Wein, kein Ersatz, aber eine gelungene Idee

Nicht jede Innovation entsteht aus der Weiterentwicklung des Bestehenden – manchmal beginnt sie mit einer bewussten Abgrenzung. Genau hier setzt Resi Loves an: mit der klaren Entscheidung, keinen entalkoholisierten Wein zu schaffen, sondern ein eigenständiges Getränk zu entwickeln, das unabhängig von klassischen Kategorien funktioniert und neue Perspektiven im Glas eröffnet.

Herkunft und Idee

Hinter Resi Loves steht Christina Netzl, die das Familienweingut im niederösterreichischen Carnuntum prägt. Als Winzerin in fünfter Generation verbindet sie Herkunftsbewusstsein mit dem Anspruch, Dinge neu zu denken.

Der Impuls für diese Initiative ist bemerkenswert persönlich: Der Name „Resi“ leitet sich vom Namen ihrer Tochter Theresa ab. Ausgehend von deren Vorlieben – Traubensaft, Tee und einer gewissen Affinität zu prickelnden Getränken – entstand die Idee, genau diese Elemente in einem Produkt zu vereinen.

Das Ergebnis ist kein entalkoholisierter Wein, sondern ein eigenständiger Ansatz: ein fein abgestimmter Mix aus Bio-Traubensaft (Muskateller), Kräutertee – insbesondere Brennnessel – und Ingwer, ergänzt durch Kohlensäure. Dass Netzl bewusst keinen klassischen alkoholfreien Wein produzieren wollte, sondern etwas Eigenständiges, unterstreicht die klare konzeptionelle Linie dieses Projekts.

Flasche mit Etikett "RESI loves".
Foto: VYNO

Stilistik und Positionierung

Resi Loves bewegt sich genau dort, wo derzeit viel passiert: zwischen Wein, Proxys und moderner Kulinarik. Als sogenannter Proxy steht das Getränk für eine Kategorie alkoholfreier Kompositionen, die nicht auf Imitation abzielen, sondern über Aromenspektrum und Vielschichtigkeit einen ähnlich hohen sensorischen Anspruch verfolgen wie Wein.

Entscheidend ist dabei die Eigenständigkeit: Komplexität entsteht durch das Zusammenspiel von Frucht, Kräutern, Säure und Textur – nicht durch Alkohol. Diese Herangehensweise passt gut zu einem Weingut, das stark über Herkunft definiert ist und gleichzeitig offen für neue Ausdrucksformen bleibt.

Schöne Flasche, guter Inhalt – das moderne Etikett passt perfekt

Visuell setzt Christina Netzl bei Resi Loves auf eine puristische, zugleich moderne und hochwertige Gestaltung. Die Flasche überzeugt durch ihr schön gestaltetes Etikett und wirkt ausgesprochen wertig – ein Design, das sich mühelos und stilvoll in jedes Tischsetting einfügt.


Verkostungsnotiz Resi loves

Farbe:
Helles, klares Gelb mit lebendiger Perlage.

Nase:
Aromatisch und frisch. Muskateller-typische Noten von Traube und Zitrus treffen auf feine Kräuteranklänge. Dahinter eine dezente Würze vom Ingwer, die dem Duft Tiefe gibt.

Gaumen:
Saftig und animierend. Die natürliche Fruchtsüße des Traubensafts wird von einer lebendigen Säure balanciert. Kräuterige Nuancen sorgen für Struktur, während die feine Kohlensäure Frische und Zug verleiht. Der Ingwer bringt eine subtile, leicht pikante Dimension ins Spiel.


Servierempfehlung & Food Pairing

Resi Loves zeigt sich besonders vielseitig im Einsatz. Gut gekühlt und im Weißweinglas serviert, eignet es sich hervorragend als alkoholfreier Aperitif mit Anspruch.

Darüber hinaus eröffnet das Getränk spannende Möglichkeiten im Food Pairing: Es harmoniert besonders gut mit leichten Gerichten, feiner Gemüseküche sowie Fisch. Auch zu sommerlichen Grillgerichten zeigt es seine Stärken – etwa als Begleiter zu einer Lachsforelle, bei der Frische, leichte Würze und Struktur des Proxys ideal mit dem zarten, aromatischen Fischspiel interagieren.

Resi Loves funktioniert gerade deshalb so gut, weil es keinen Vergleich braucht. Es ist weder Wein noch Ersatz – sondern ein eigenständiges Getränk mit klarer Idee und sauberer Umsetzung. Ein unkomplizierter, gleichzeitig durchdachter Begleiter für moderne Trinkmomente – vom Aperitif bis zur Speisenbegleitung.

Und vor allem: ein Produkt, das zeigt, wie selbstverständlich sich neue Genussformate heute in bestehende Weinwelten integrieren lassen.

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